Die Stacheldrahtkerze erinnert an weltweit verfolgte Christen

Noch nie in der Geschichte wurden so viele Menschen um ihres Glaubens willen bedrängt und verfolgt wie in unserer Zeit. Viele sind auf der Flucht oder hinter Stacheldraht in Gefängnissen und Straflagern eingesperrt. Das Licht der Kerze erinnert an Jesus Christus, der auch für sie "Licht der Welt" ist. Das Licht der Hoffnung in der Dunkelheit von Verfolgung und Leid.

Die Stachdrahtkerze erinnert an verfolgte Christen

Der Einsatz für alle notleidenenden Menschen ist wichtig - unabhängig von Hautfarbe oder Religion. Doch dürfen wir auch die Christen unter ihnen nicht vergessen. Dazu dienen untenstehende Informationen: Als Anregung, aufzustehen und die Stimme für sie zu erheben - und auch für sie zu beten. 

 

 

KUNDGEBUNG FÜR RELIGIONSFREIHEIT 28. Juli 2018

Gute Beteiligung an der Kundgebung für dem Rathaus

Der „Ökumenische Arbeitskreis Religionsfreiheit“ hatte am Samstag, 28. Juli zu seiner alljährlichen Kundgebung EINSATZ FÜR RELIGIONSFRFEIHEIT – HILFE FÜR VERFOLGTE CHRISTEN eingeladen. Auf das Grußwort von Dekanin Christiane Murner informierte der Menschenrechtsexperte Berthold Pelster (Kirche in Not) über das Schicksal von Christen in einigen isalmischen Ländern und im kommunistischen China. Pfarrer Dawit Tessega von der Äthio-pisch-Orthodoxen Kirche erklärte, warum so viele äthiopischen und eritreische Christen aus ihrer Heimat fliehen und von seiner Nürnberger Flüchtlingsgemein-de mit Menschen aus Äthiopien und Eritrea. Pfarrer Ernst Herbert interviewte den aus Bagdad stammenden Pastor Bassam Nicula, dass am Ende des Diktators Saddam Hussein im Jahr 2003 noch rund 2 Millionen Christen im Irak gelebt haben – jetzt nach dem mörderischen Krieg des „IS“ nur etwa 300.000, die mit-helfen wollen, ihr Land neu aufzubauen. Am Ende der gut einstündigen Kund-gebung, die von der Nürnberger Trommlergruppe „sound of life“ musikalisch gestaltet worden ist, wurden zwei Unterschriftsaktionen gestartet – die eine für den Patriarchen Agostinos, der seit 2006 vom Staat abgesetzt und seitdem im Hausarrest in Asmara festgesetzt ist. Mit der zweiten Unterschriftenaktion wird von Saudi Arabien die Freilassung des saudischen Internet-Aktivisten Baid Ba-dawi gefordert. Weil dieser Moslem Religions- und Meinungsfreiheit u.a. auch für Christen gefordert hat, ist es zu einer 10-jährigen Haftstrafe und zu 1.000 Peitschenhieben in der Öffentlichkeit verurteilt.