Kirche und Geld

Kirchensteuer

Allgemeine Informationen zur Verwendung der Kirchensteuer, der Spenden und anderer Zuwendungen in der Evang.-Luth. Kirche erhalten Sie über diesen Link der Evang.-Luth. Kirche in Bayern.

 

Kirchgeld

Kirchgeldbriefe gingen an über 6000 Neumarkter evangelische Gemeindeglieder

Dekanin Christiane Murner (Mitte) informierte über den Kirchgeldbrief, der Mitte Mai an alle zahlungspflichtigen evangelischen Gemeindeglieder in Neumarkt versendet wurde. Links im Bild: Stefanie Finzel, Referentin für Fundraising im Dekanatsbezirk Neumarkt. Rechts: Diakon Klaus Eifler.

Die Evangelische Kirchengemeinde Neumarkt verschickte Mitte Mai wieder über 6000 Briefe an ihre Kirchenmitglieder mit der Bitte um das jährliche Kirchgeld.

Das Kirchgeld ist ein Teil der Kirchensteuer. Es wird in Bayern und in Baden-Württemberg erhoben, weil dort der Kirchensteuersatz acht Prozent statt der in anderen Bundesländern üblichen neun Prozent beträgt. Der zu zahlende Satz ist nach dem Einkommen gestaffelt, beträgt zwischen fünf und 100 Euro und fließt direkt in die Kasse der Kirchengemeinde vor Ort.

Dekanin Christiane Murner nahm dies zum Anlass, zum einen dieses Verfahren, aber insbesondere auch die Verwendung des Geldes zu erläutern. “Da das Kirchgeld dort eingesetzt wird, wo die jeweilige Kirchengemeinde ihre Schwerpunkte setzt und damit direkt auf die Bedürfnisse der Menschen reagiert werden kann, ist es mir sehr wichtig, transparent darüber zu informieren”, erläutertedie neueDekanin, die derzeit auch die 1. Pfarrerin der Kirchengemeinde ist. „In der Evangelischen Kirchengemeinde Neumarkt wird es in diesem Jahr unter anderem für die Sanierung der Christuskirche, aber auch für die Jugendarbeit, für Kinder- und Familienangebote und die Kirchenmusik sein,“ führte Murner weiter aus. Bereits in ihrer ehemaligen Kirchengemeinde in Pfaffenhofen, sah sie das Kirchgeld als wichtige Möglichkeit, mit den Gemeindegliedern direkt in Kontakt zu treten und über das lebendige Gemeindeleben zu berichten.

„Überhaupt möchten wir zu unseren Kirchenmitgliedern noch enger in Beziehung treten, der Kirchgeldbrief ist hier nur eine von vielen Möglichkeiten,“ ergänzte Stefanie Finzel, Referentin für Fundraising im Dekanatsbezirk Neumarkt. „Besonders liegt es uns am Herzen, diejenigen anzusprechen, die bisher keinen allzu engen Kontakt zu uns haben, zum Beispiel durch Begrüßungsschreiben und Dankesbriefe,“ wurde Finzel konkret. Und die evangelische Kirche möchte jeden zum Mitmachen einladen, sehr gerne auch in Form von ehrenamtlichem Engagement.

Infos zum Thema:

  • 2017 ca. 14.560 Kirchgeldpflichtige im Dekanatsbezirk Neumarkt (11 Kirchengemeinden mit rund 18.000 evangelischen Christen) 

  • Das Kirchgeld ist ein Teil der Kirchensteuer, also keine freiwillige Spende. Es wird in Bayern und in Baden-Württemberg erhoben, weil dort der Kirchensteuersatz acht Prozent statt der in anderen Bundesländern üblichen neun Prozent beträgt. Der zu zahlende Satz ist nach dem Einkommen gestaffelt, beträgt zwischen fünf und 100 Euro und fließt direkt in die Kasse der Kirchengemeinde vor Ort.

Weiterführende Informationen hierzu erhalten Sie über diesen Link der Evang.-Luth. Kirche in Bayern.

 

Fundraisingein sperriger Begriff für eine tolle Sache! 

„Wirklich beeindruckend, was die Lutherischen hier alles auf die Beine stellen!“ mit diesen oder ähnlichen Worten begegnen mir viele Menschen bei meiner Arbeit als Referentin für Fundraising im Dekanatsbezirk Neumarkt.

Fundraising,- ein zugegebenermaßen sperriger Begriff, der sich vom englischen „funds“ (Kapital, Ressourcen) und „to raise“ (wachsen lassen) ableitet, - lebt von persönlichen Begegnungen und vom Miteinander, das weit über Geld- oder Sachspenden hinausgeht. Auf andere zuzugehen, sie einzuladen, den Kontakt zu pflegen und auch um Unterstützung zu bitten, das sind meine Hauptaufgaben als Fundraiserin. Und so bin ich stets auf der Suche nach unterstützenden Talenten, Türöffnern, Fürsprechern und Tipps, aber selbstverständlich auch nach finanzieller Hilfe. Im Gegenzug haben wir als evangelische Kirche unseren Unterstützern allerhand zu geben, der Einsatz für unsere Anliegen lohnt sich in vielerlei Hinsicht und er bereitet Freude!

Erfreulicherweise gelingt es zunehmend, Menschen zu gewinnen, die nicht zur evangelischen Kerngemeinde gehören, also zum Beispiel zunächst einmal nicht regelmäßig unsere Gottesdienste und Veranstaltungen besuchen.

Innerkirchlich stehe ich den Kirchengemeinden im Dekanatsbezirk beratend zur Seite. Zum Beispiel bei der Gründung von Fundraising-Teams und der Konzeptentwicklung.

Die gesamten Aufgaben im Überblick:

  • Fundraising für die Renovierung der Christuskirche und die Jugendleiterstelle in der Kirchengemeinde Neumarkt

  • Betreuung von zwei Stiftungen, nämlich der Dankstiftung und der Diakoniestiftung Lebens-Wert

  • Beratung und Begleitung der 11 Kirchengemeinden

  • Unterstützung bei der Gründung von Freundeskreisen, z.B. in Kitas

  • Redaktionelle Beratung von Spendenseiten im Internet

  • Inhaltliche Begleitung von Kirchgeldbriefen

  • Spendenaktionen für einzelne Projekte und Angebote

    Fundraising macht viele Dinge möglich. Beziehungspflege und Spenderkontakt sind hier die zentralen Begriffe. Konkret heißt das, dass die Fundraiserin dabei hilft, Geld-  und Sachspenden einzuwerben, ehrenamtliche Helfer zu finden, Wissen zu schöpfen oder Kontakte herzustellen. So können zum Beispiel Kirchen und Gemeindehäuser erhalten werden, die Jugendarbeit weiterlaufen oder neue Projekte starten. Die Menschen vor Ort helfen sich gegenseitig und schaffen damit eine lebendige, gestärkte Gemeinschaft. Auf den Spendenseiten „Spenden und Gutes tun“ des Dekanatsbezirks kann man Konkretes dazu erfahren.

    Ja, die evangelische Kirche im Dekanatsbezirk Neumarkt stellt tatsächlich viel auf die Beine – dank der vielen engagierten Menschen, der guten Beziehungen und der freundlichen Spender.

    Dafür ein großes Dankeschön!

    Ihre Stefanie Finzel

    Referentin für Fundraising im Dekanatsbezirk Neumarkt 

  • Kontakt:  Stefanie Finzel, Tel: 09181/46256113, Mobil: 0171/1723491, E-Mail: stefanie.finzel@elkb.de